📜 Vom fürstlichen Fischerdorf zum Ostseebad
Die Geschichte der Siedlung reicht Jahrhunderte zurück, und 1772 besiedelten Kolonisten die umliegenden Ländereien. Bis 1945 trug das Dorf den deutschen Namen Neu Strand und lebte vom Fischfang sowie von der Arbeit im Wald. Seinen heutigen Charakter prägte der Sturm von 1914, nach dem sich die Siedlung von der Kliffkante landeinwärts zurückzog.
Im 19. Jahrhundert wurde mit der Entwicklung der Seefahrt und dem Bedarf, den gefährlichen Küstenabschnitt zu sichern, hier ein Leuchtturm errichtet — er wurde 1838 in Betrieb genommen. Er wurde sofort zum Symbol des Ortes und dient den Seefahrern bis heute. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Poddąbie in die Grenzen Polens zurück und veränderte sich von den 1960er- und 1970er-Jahren an: An die Stelle der Fischerhütten traten Pensionen, Ferienhäuser und die ersten Erholungszentren, und der Sandstrand, die Wälder und die Nähe der Ostsee zogen Familie um Familie an.